Strategic Communication Management

Forschung & Projekte > Evaluation Social Media-Kommunikation

© 2017 Prof. Dr. Natascha Zowislo-Grünewald / Last modified Wed Aug 30 16:03:08 2017 GMT

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Qualitätsmanagement Informationsarbeit - Methodenentwicklung Evaluation

 

Vorhaben

Im Rahmen der Gesamtkommunikation von Organisationen spielen Social Media-Kanäle nicht nur für Unternehmen, sondern auch in öffentlichen Einrichtungen eine immer wichtigere Rolle. Um sich auf dem Medienmarkt erfolg reich zu positionieren, muß die Bundeswehr auch ein aus Sicht der Nutzerschaft (intern wie extern) attraktives Informations- und Dialogangebot zur Verfügung stellen. Erfolgreiche Social Media-Kommunikation erfordert aufgrund der Dynamik dieser Medien jedoch auch eine kontinuierliche Steuerung dieser Kommunikation, auch im Hinblick auf die durch die Kommunikation zu erreichenden Ziele. Die hier in enger Kooperation mit der IABG (Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH) durchgeführte Studie zielt nun darauf, ein für die Zwecke der Bundeswehr geeignetes Instrumentarium zur Evaluation ihrer Social Media-Aktivitäten zu schaffen. Dabei soll auch der Beitrag von Bundeswehrangehörigen im user generated content zur Gesamtkommunikationswirkung mit bewertet werden. Die Studienergebnisse werden Anfang 2019 der Bundeswehr vorgestellt.

Vorgehen

In einem ersten Schritt dieser Studie werden zunächst im Unternehmens- wie im öffentlichen Sektor praktizierte Evalutionsmethoden der Social Media-Kommunikation gleichsam selbst hinsichtlich ihrer Stärken- und Schäwchen evaluiert. Hieran anschließend und aufbauend auf einer weitergehenden Untersuchung von Kommunikationsprozessen in den Sozialen Medien sowohl allgemein aber auch in Bezug auf die Kanäle der Bundeswehr werden die Eckdaten eines leistungsfähigen und aussagekräftigen Kommuniktionscontrollings ermittelt. Hier geht es insbesondere um Meß- und Zielgrößen sowie Verfahrensempfehlungen. Diese Eckdaten sollen dabei im Hinblick auf die angestrebte Effektivität des zu entwickelnden Evaluationsrasters mit Hilfe des Einsatzes geeigneter Instrumente der empirischen Sozialforschung an den Nutzerhorizont rückgekoppelt werden und dieses somit über die üblicherweise dominierende Medienperspektive zu transzendieren. In einem letzten Schritt wird schließlich auch die Ebene von Peer-to-Peer-Kommunikationsprozessen mit einbezogen und sinnvolle Möglichkeiten der Berücksichtigung des hier erbrachten Leistungsbeitrags zur Gesamtkommunikationswirkung im Rahmen des Kommunikationscontrollings.

 

 

 

Team: Franz Beitzinger, IABG, Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr